Pfad:   Startseite   /  Heizung: Anlagenteile   /  Wärmeschutz
Pfad:   Startseite   /  Sanitär   /  Wärmeschutz

Wärmeschutz

Allgemeines:

Ein guter Wärmeschutz ist heute wichtiger denn je, um den Verlust kostbarer Energie zu vermindern.
Zur Einsparung von Brennstoff oder elektrischem Strom bei der Beheizung sind Dämm- maßnahmen am Gebäude, bei der Fußbodenheizung und den Rohrleitungen erforderlich:

Dämmung von Gebäuden:

Bei Neubauten und sanierten Gebäuden führt die hohe Qualität der Außenwände und der Fenster zu einer niedrigen Heizlast, einem kleineren Wärmeerzeuger und einem geringeren Energiebedarf des Gebäudes.

Wichtig für die Bewertung der Qualität eines Gebäude-Bauteils ist der U-Wert. Je niedriger der Wert ist, desto bessere Dämmeigenschaften werden erreicht.
Bei Außenwänden und Dächern werden zur Dämmung Materialien mit hohem Luftanteil verwendet, da Luft die Wärme schlecht leitet. Dies können z.B. Steinwolle, Schaumstoff- platten, Dämmputze oder Wärmeschutz-Ziegel sein.

Durch die Fenster wird in der Regel mehr Wärme nach draußen abgegeben, als durch die Wand. Die Auswahl an Rahmen und Glasarten ist sehr groß. Sie geht von den üblichen Zwei- oder Dreischeiben-Verglasungen mit eingeschlossenem Edelgas (wie Argon oder Krypton) bis hin zu aufgedampften, durchsichtigen Silberschichten oder Folien.

Beim Bau eines modernen Niedrigenergiehauses oder bei Wärmeschutzsanierungen ist die richtige Wahl der Dämmung entscheidend - auch für die Auslegung der Heizungsanlage und damit für unsere Planung.

Dämmung der Fußbodenheizung:

Fußbodenheizungen bestehen aus ungedämmten Rohren, damit der Wärmeübergang zum Estrich und zum Raum gut funktioniert. Deshalb ist es hier sehr wichtig, nach unten einen guten Wärmeschutz zu gewährleisten, damit die Heizenergie nicht verloren geht.

Zur Befestigung der Rohre benötigt man entweder Noppen- oder Verbund-Platten. Diese haben bereits eine Dicke von 2 bis 3 cm und bestehen aus einer Styropor-Wärmedämmung mit Trittschalleigenschaften und einer Spezialfolie. Die Ausgleichsdämmung unter dieser Schicht wird bauseits verlegt und stellt den restlichen Fußbodenaufbau und Wärmeschutz her.

Dämmung von Rohrleitungen:

Die notwendigen Dämmschichtdicken für Rohrleitungen sind in der Energie-Einspar- verordnung (EnEV) festgelegt. Je nach Anwendungsfall und Einbauort ergeben sich die erforderlichen Werte.
Hier nun einige Beispiele für Rohrdämmungen:

- Heizungs- und Trinkwasserrohre

Heizungsrohre haben eine höhere Wassertemperatur als die Umgebung und kühlen daher auf dem Weg zum Verbraucher ab.
Deshalb werden für Aufputzleitungen hochwertige PU-Schalen oder Mineralwolle mit PVC-Mantel verwendet. Die Unterputzdämmung besteht aus Kautschuk, PE-Material oder alukaschierter Mineralfaser, die ebenfalls der EnEV entsprechen.

Bei Warmwasser- und Zirkulationsleitungen muss ebenfalls eine Abkühlung verhindert werden. Zum Einsatz kommen die gleichen Materialien wie bei der Heizung.
Aber auch Kaltwasserrohre benötigen eine Dämmung. Sie dient vor allem dazu, eine Erwärmung bei der Verlegung entlang von warmen Leitungen zu verhindern. Außerdem soll sie die Schallübertragung dämpfen.

- Rohre für Solaranlagen

Da bei Solaranlagen sehr hohe Temperaturen entstehen können, sind spezielle Vorkehrungen zu treffen.
Genau so wie die eingesetzten Formteile und Rohrleitungen, muss auch die Dämmung hitzebeständig sein. Das können Steinwoll- und PU-Schalen, oder flexible Kautschuk- schläuche in Hochtemperatur-Ausführung sein.